Generationenwohnen – was brauchen wir für die Umsetzung?

Das Thema Generationenwohnen hat in den letzten Jahren in der Schweiz stark an Aufmerksamkeit
gewonnen. Seit 2010 sind mehr als 80 generationenübergreifende Wohnprojekte mit insgesamt
über 4‘500 Wohnungen in städtischen und ländlichen Gebieten von fünfzehn Kantonen entstanden. Gleichzeitig wird der Begriff «Generationenwohnen» in der Praxis noch sehr unscharf und schlagwortartig benutzt. Vor diesem Hintergrund haben Wohnbaugenossenschaften Schweiz und der Förderverein Generationenwohnen Bern-Solothurn das Projekt «Umsetzung von Generationenwohnen – Förderung des Wohnmodells unter Einbezug von Schlüsselakteuren und Praktiker:innen» lanciert. Sein Ziel ist es, das Wohnmodell Generationenwohnen in der Schweiz stärker zu verbreiten. Das Dokument Bericht-GeWo.pdf fasst die Erkenntnisse aus der ersten Projektphase (Mai 2022 bis März 2023) zusammen.

Genossenschaft Urbane Dörfer sucht Verstärkung

Die Wohnbaugenossenschaft Urbane Dörfer entwickelt selbstbestimmte und ganzheitliche Lebensorte. Sie sucht weitere Vorstandsmitglieder und operativ Engagierte. Gefragt sind Kompetenzen im Bereich Finanzen, Architektur, Kommunikation oder IT. Interessierte finden hier weitere Informationen.

Generationenwohnen (Referat und Workshop)

Das Thema Generationenwohnen gewinnt zunehmend an Aktualität. Welche Überlegungen und Visionen stehen dahinter? Die neue Gruppe wohnenUNDleben von UND Generationentandem hat am 14. Juni zu einem Referat, Workshop und Apéro im Offenen Höchhus, Steffisburg eingeladen. Seit einiger Zeit beschäftigt sich wohnenUNDleben von UND Generationentandem mit dem Generationenwohnen. Im Rahmen dieser Veranstaltung präsentierte wohnenUNDleben gesammelte Erfahrungen aus zahlreichen Besichtigungen von Generationenwohnprojekten aus der ganzen Schweiz.

Generationenwohnen in langfristiger Perspektive

Das ETH Wohnforum untersucht in seinem Forschungsprojekt Wohnprojekte, die Generationenbeziehungen bewusst fördern und gestalten. Anhand von 19 ausgewählten Projekten, die bereits auf längere Erfahrungen zurückblicken können, zeigen sich unterschiedliche Formen des Generationenwohnens und eine Vielseitigkeit an Ansätzen. Der aufschlussreiche Forschungsbericht kann hier beim ETH Wohnforum heruntergeladen werden:

Mehr zum  ETH Wohnforum

Gurzelenplus in Biel: es geht vorwärts

Das Vorprojekt «Fleur de la Champagne» auf dem Areal Blumenstrasse Süd ist abgeschlossen. Schon bald werden Genossenschafter:innen in die Baugenossenschaft GURZELENplus aufgenommen. Das Projekt richtet sich an folgenden Kriterien aus: Klimafreundliches Bauen und Wohnen, gemeinschaftsfördernde Wohnformen und lebendige Durchmischung. Das Wohnprogramm sieht Wohnungen unterschiedlicher Grösse – mit Kleinwohnungen, Familienwohnungen sowie Grosswohnungen und Clusterwohnungen vor.

Es ist geplant, bis spätestens 30. Juni 2023 das Baugesuch einzureichen. Ebenfalls Mitte Jahr ist vorgesehen, Genossenschafter:innen in die GURZELENplus aufzunehmen. Für Interessierte lohnt es sich, die Informationen auf https://gurzelenplus.ch/projekt/ zu verfolgen.

Stromboli: generationenübergreifend, gemeinschaftlich und selbstorganisiert wohnen

Die npg AG für nachhaltiges Bauen realisiert im Holliger-Areal das Projekt Stromboli. Menschen, die generationenübergreifend, gemeinschaftlich und selbstorganisiert wohnen wollen, sind im Holligerhof 5 genau an der richtigen Adresse! Erstellt werden 43 Einheiten von 2- bis 13½-Zimmerwohnungen, die voraussichtlich ab Dezember 2023 bezogen werden können.

 

Info-Abend Generationenwohnen: Belp

Die Sorgende Gemeinde Belp veranstaltete am 2. Mai im Aaresaal einen Informationsabend zum Thema Generationenwohnen. Dabei wurden drei Projekte aus dem Kanton Bern vorgestellt. Unter dem folgenden Link findet sich der Rückblick auf den Anlass Generationenwohnen.

 

Älterwerden in und mit dem Quartier

Wie gelingt gutes Älterwerden in und mit dem Quartier? Welche Rolle spielt die Quartierarbeit für das Zusammenleben aller Generationen und für eine gute Lebensqualität und Betreuung im Alter? Welche lokalen Strukturen und Prozesse benötigen wir, um den demografischen Wandel gemeinsam zu bestreiten? Diese Fragen wurden am Frühlingsseminar des Netzwerks Lebendige Quartiere im PROGR, Bern, am 4. April 2023 besprochen.

Programm

Netzwerk Lebendige Quartiere

Generationenwohnen bedeutet auch gute Einbettung ins umliegende Quartier und Vernetzung mit den Unterstützungsangeboten in der Nachbarschaft. Die gesellschaftliche Integration steht im Fokus des Netzwerks Lebendige Quartiere, das vom Bundesamt für Raumentwicklung, dem Bundesamt für Wohnungswesen und dem Schweizerischen Städteverband geführt wird. Auf der Website des Netzwerks finden sich viele interessante Hinweise.

Ein Erfahrungsaustausch mit Expertinnen und Experten aus Beratung, Raumplanung, Stadt- und Quartierentwicklung, Gesundheit und Wissenschaft an einem Roundtable hat verschiedene Erfolgsfaktoren für die Entwicklung generationsübergreifender Quartiere identifiziert. Beim Wohnungsangebot besteht heute der grösste Handlungsbedarf bei den bestehenden Immobilien. Ein Grossteil der Menschen in der 3. Generation lebt in Gebäuden, die vor 1990 erbaut wurden, oft nicht hindernisfrei und zunehmend renovationsbedürftig sind. Der Effort für eine soziale Kohäsion sollte demnach nicht bei Neubauprojekten halt machen, sondern auch in bestehenden Quartieren aktiv angegangen werden.

Generationenwohnen – Von der Idee bis zur Umsetzung

Am Freitag, 10. März 2023, 9-17 Uhr, fand an der ETH Zürich die Internationale Jahrestagung des ETH Forums Wohnungsbau zum Thema Generationenwohnen statt.

Welche baulichen Perspektiven und Lösungen zur Förderung von Generationenbeziehungen in Nachbarschaften und alterns- oder generationengerechte Wohnkonzepte sind vorhanden? Mit welchen räumlichen Elementen kann die Architektur Gemeinschaftlichkeit und gute Nachbarschaftsbeziehungen gezielt fördern? Auf was gilt es beim Generationenwohnen besonders zu achten? Das Initiieren und Bauen von Generationenwohnprojekten bringt weitgreifende Fragen mit sich. Genossenschaften und Investorinnen und Investoren aus dem Feld bieten konkrete Einblicke. Gemeinsam fragen wir: Was können Wohnbauträger tun, um Generationenwohnprojekte umzusetzen? Welche Kriterien gilt es in der Planung zu berücksichtigen – und welche im Betrieb?

Programm

Das Generationenhaus Langnau i.E. ist bewohnt!

Am 23. Juli fand die festliche Einweihung und freie Besichtigung des Generationenhauses statt – und in der darauf folgenden Woche zogen die Bewohnerinnen und Bewohner – 26 Erwachsene und sechs Kinder - in den Neubau ein. Mit der Altersspanne von 6 Monaten bis 74 Jahren ist die Genossenschaft an der Mooseggstrasse ein richtiges Generationenhaus!

Die Genossenschaft strebt ein solidarisches, generationenübergreifendes Zusammenleben in Einklang mit der Natur an. Ökologische Nachhaltigkeit war eine zentrale Vorgabe für den Bau des Generationenhauses. Es ist vollständig aus einheimischem Holz gebaut ist und so konzipiert, dass das gemeinschaftliche Zusammenwohnen von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und Altersabschnitten gefördert wird. Es gibt kleinere Ein- und Zweizimmerwohnungen ebenso wie Familienwohnungen. Auffallend ist etwa das lichtdurchflutete Atrium, zugleich Treppenhaus und Begegnungsort.

www.generationenhaus-langnau.ch

 

Wohn- und Lebensraum für morgen

Im aktuellen Newsletter des Bundesamts für Raumentwicklung steht das Thema „Demographischer Wandel – Wohn- und Lebensraum für morgen“ im Zentrum. Jude Schindelholz vom Bundesamt für Wohnungswesen berichtet in seinem lesenswerten Beitrag über die Modellvorhaben des Bundes, die dazu beitragen, die Wohn- und Lebensbedingungen für eine ältere und heterogenere Gesellschaft zu verbessern und die Attraktivität sowie das demographische Gleichgewicht zu gewährleisten – in städtischen ebenso wie in ländlichen Gebieten.

Die ausgewählten Beispiele zeigen eine Vielfalt von Lösungsmöglichkeiten, darunter auch Generationenhäuser und Mehrgenerationenwohnen. Für die Lebensqualität verschiedener Generationen sind Dienstleistungen und Angebote unabdingbar, die identitätsstiftend wirken sowie soziale Teilhabe und Alltagsbewältigung fördern.

Generationenwohnen – was brauchen wir für die Umsetzung?

Am 9.-10. Mai 2022 kamen rund 35 Personen in Bern am Arbeitstreffen «Generationenwohnen – was brauchen wir für die Umsetzung?» zusammen rund um die Frage: «Was brauchen Investoren, Bauträger, Planer*innen, Gemeinden und Verwaltungen, damit sie in Zukunft einfacher und vermehrt generationenübergreifende Siedlungen realisieren können, die das Entstehen von tragfähigen Nachbarschaften ermöglichen?». Der Fokus des Treffens lag auf Neubausiedlungen. Die Teilnehmer*innen setzten sich aus Vertreter*innen marktorientierter und gemeinnütziger Bauträger, Investoren, Gemeinden, Nutzer*innen, Dienstleister (u.a. für Menschen im Alter) und der Forschung zusammen. Organisiert wurde das Arbeitstreffen von Wohnbaugenossenschaften Schweiz und dem Förderverein Generationenwohnen Bern-Solothurn; das ETH Wohnforum war als Kooperationspartner dabei. Nun liegt der Bericht über die Arbeitstagung vor und kann hier heruntergeladen werden.

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Bericht zum Arbeitstreffen vom 9./10. Mai 2022: Generationenwohnen - was brauchen wir für die Umsetzung?
Bericht_Arbeitstreffen_final.pdf
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Mehr Informationen zum Projekt erhalten Sie bei Rahel von Arx (rahel.vonarx@generationenwohnen-beso.ch / 031 340 23 34).

Generationenwohnen bald auch in Köniz?

Im Könizer Anzeiger ist ein spannendes Interview mit Christian Roth, ehemaliger Gemeindeparlamentarier und Verfasser der Arbeit "(Wie) kann Generationenwohnen gelingen?" erschienen. In seiner Abschlussarbeit an der Berner Fachhochschule beleuchtet der Autor die Chancen und Herausforderungen altersüberschreitender Wohnkonzepte. Bisher ist Generationenwohnen in Köniz noch kein grosses Thema. Zurzeit erarbeitet der Gemeinderat eine Wohnbaustrategie. In diesem Zusammenhang sieht Christian Roth die Möglichkeit, dass das Generationenwohnen auch in Köniz Fuss fassen könnte, vorausgesetzt es findet sich eine Gruppe von Interessierten, die das Thema in Köniz vorantreiben möchten.

 

Der Artikel in der Könizer Zeitung vom Dezember 2021.

Die Arbeit von Christian Roth kann hier heruntergeladen werden:

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Abschlussarbeit CAS Gerontologie Roth Ch
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Erfahrungsbericht GeWo Burgdorf

Die Age-Stiftung hat auf ihrer Website eine Begleitdokumentation zur Siedlung GeWo Burgdorf veröffentlicht: "Vier grosse Häuser mit einem breiten Wohnungsmix stehen in einem naturnahen Garten am südlichen Stadtrand von Burgdorf. Hier sollen die Generationen zusammenleben und das Siedlungsleben, die Gemeinschaftsräume und Aussenraum gemeinsam gestalten. Die GeWo-Siedlung hat eine ungewöhnliche Geschichte. Vieles ist nicht so herausgekommen, wie geplant. Umso mehr Lehren für andere Projekte hält sie bereit." Ein spannender Bericht über die Umsetzung einer Idee, die sich in der Praxis anders entwickelt hat als im ursprünglichen Konzept.

Begleitdokumentation Juli 2019 bis Mai 2021  

Zum Beispiel das Holliger-Areal

Die von der Berner Fachhochschule durchgeführte Begleitstudie zum Generationenwohnen in Neubausiedlungen ist erschienen und kann hier von der Age-Stiftung, welche die Studie gefördert hat, heruntergeladen werden.

Auf dem Areal der ehemaligen Kehrrichtverbrennungsanlage in Bern erstellen gemeinnützige Bauträger etappenweise rund 300 neue Wohnungen. Einer der Bauträger ist die Genossenschaft Warmbächli, die zusammen mit dem Förderverein Generationenwohnen die Idee Generationenwohnen initiiert hat. Das ganze Areal soll durch die sechs beteiligten Bauträger so geplant und entwickelt werden, dass ideale Voraussetzungen für das Zusammenleben Menschen verschiedener Altersgruppen und aus unterschiedlichen sozialen Kontexten entstehen. Der Entwicklungsprozess wurde vom Institut Alter der Berner Fachhochschule begleitet und dokumentiert. Die gemachten Erfahrungen sind für die Gestaltung und Entwicklung ähnlicher Projekte von Interesse.

Studie der Age-Stiftung

Gross-WG: Studentin lebt mit hundert Senioren im Alterszentrum

Als Studentin in einer Gross-WG zu wohnen, ist nicht besonders. Doch Jana wohnt nicht im Studentenwohnheim, sondern im Alterszentrum. Das Projekt zum generationenübergreifenden Wohnen ist ein Erfolg – für beide Seiten.

Jung und Alt unter einem Dach - Gross-WG: Studentin lebt mit hundert Senioren im Alterszentrum - News - SRF   

Publikumsanlass der Genossenschaft WeitWohnen vom 18. Juni 2022

Programm

Aktueller Stand der Forschung zum Thema

Personen verschiedener Generationen berichten über ihre praktischen Erfahrungen im Generationenwohnen

Diskussion und Folgerungen für das Bauen und Wohnen bei WeitWohnen

 

Diese Aspekte wurden vertieft betrachtet

Was verstehen wir unter Generationenwohnen?

Welche Ziele verfolgen wir mit dem Generationenwohnen?

Wie könnte der Alltag aussehen?

Welches sind die zentralen Rahmenbedingungen?

Welche Rolle spielen Wohnungsmix, Gemeinschaftsräume, Aussenräume?

Braucht es Vereinbarungen und Verträge? 

Projektidee Aronia Büren zum Hof

In ländlicher Umgebung mit unverbaubarem Blick in den Jura, angrenzend an die Landwirtschaftszone, entsteht das Wohnprojekt Aronia mit unterschiedlich gestaltbaren Wohneinheiten und Gemeinschaftsbereichen. Auf dem Grundstück gibt es zwei erhaltenswerte Wohnhäuser und einen Stall, welcher umgenutzt werden kann. Zusätzlich ist ein weiteres Wohngebäude geplant. Neben Bauland verfügt das Projekt auch über Landwirtschaftsfläche. Das Grundstück liegt am Dorfrand in Büren zum Hof in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof.In ländlicher Umgebung mit unverbaubarem Blick in den Jura, angrenzend an die Landwirtschaftszone, entsteht ein Wohnprojekt mit unterschiedlich gestaltbaren Wohneinheiten und Gemeinschaftsbereichen. Auf dem Grundstück gibt es zwei erhaltenswerte Wohnhäuser und einen Stall, welcher umgenutzt werden kann. Zusätzlich ist ein weiteres Wohngebäude geplant. Neben Bauland verfügt das Projekt auch über Landwirtschaftsfläche. Das Grundstück liegt am Dorfrand in Büren zum Hof in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof.

Mehr zu ARONIA

Pilotprojekt im Burgerspittel - Studi-WG mit Betreuungsarbeit

Auch in Bern gibt es seit kurzem einen Austausch zwischen Studierenden und alten Menschen. Im Burgerspittel Viererfeld wohnen zwei Studentinnen in einer Zweier-WG. Der Mietzins vergünstigt sich dank der vertraglich vereinbarten Betreuungsarbeit von sechs bis acht Wochenstunden, die von den Studentinnen für die Bewohnerinnen und Bewohner des Burgerspittels geleistet wird. Mehr über dieses interessante Projekt findet sich in Stadtmagazin der Burgergemeinde: medaillon.bgbern.ch/studiwg

Wohnen im Alter Hinterthurgau

Altersgerechte Wohnungen werden mit Räumlichkeiten kombiniert, die von der Dorfbevölkerung, Vereinen und Organisationen genutzt werden können. Mit diesem Konzept schafft die Genossenschaft Wohnen im Alter Hinterthurgau neuen Wohnraum mit Mehrwert für die ganze Gemeinde. Doch der Prozess vom ersten Konzept bis zum Einzug ist anspruchsvoll.

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Wohnvisionen gesucht

 Die Hauptstadt-Genossenschaft, will in einem partizipativen und kooperativen Planungsprozess auf dem Vierer- oder Mittelfeld in Bern ein gemeinschaftliches und nachbarschaftsorientiertes Projekt mit rund 200 Wohnungen für 500 Personen realisieren. Dabei sollen auch innovative Wohnformen und Wohnvisionen ermöglicht werden, die in Bern bisher wenig oder keinen Raum fanden. Auf der Visiwohnen-Ideenbörse sind dazu vier verschiedene Kurzpräsentationen aufgeschaltet. 

Mehr zur Visiwohnen-Ideenbörse

"Offenes Webergut" in Zollikofen am 6. November 2021

Die Dorfpioniere stellten am Samstag, 6. November 2021, ab 10 Uhr an der Webergutstrasse 5 in Zollikofen ihr Projekt für urbanes Leben der interessierten Öffentlichkeit vor.

 

2019 erwarb die auf nachhaltige Anlagen spezialisierte Pensionskasse Stiftung Abendrot das seit 2011 leerstehende Webergut in Zollikofen. Abendrot und Urbane Dörfer als künftige Globalmieterin entwickeln das Gebäude mit 16’000 m2 gemeinsam zu einem attraktiven und lebendigen Wohn- , Arbeits- und Lernort. Der aktuelle Planungsstand sieht gegen 100 Wohnungen mit unterschiedlichen Flächen, viele gemeinschaftlich genutzte Räume und Ressourcen sowie Ateliers und Gewerbeflächen im Erdgeschoss vor.  

Newsletter Oktober 2021

Besuch im Generationenhaus der Siedlung Schöngrün Biberist: Vor den Toren der Stadt Solothurn hat AXA die neue Siedlung Schöngrün mit 160 Mietwohnungen erstellt. In der Mitte der Siedlung gibt es ein Generationenhaus. Dessen Angebot richtet sich an Menschen jeglichen Alters, die individuell, aber nicht einsam leben wollen.

Aus dem Newsletter hier

Generationenhaus Gommiswald wurde am 18. September 2021 eröffnet

Das Generationenhaus Gommiswald ist ein aktiver, generationenübergreifender Begegnungsort mit verbindendem und integrierendem Charakter für alle Einwohner/Innen der Gemeinde Gommiswald (Ernetschwil-Rieden-Gebertingen-Ricken).

Familien mit kleinen Kindern, Seniorinnen und Senioren profitieren von einer Angebotsübersicht, von einer lokalen Anlaufstelle für Anliegen verschiedenster Art und davon, verschiedene Angebote an einem Ort nutzen zu können. Bestehende und neue Angebote in den Bereichen Begegnung, Bildung, Beratung, Betreuung und Begleitung werden vernetzt und gefördert. Die Eröffnung fand am 18. September 2021 statt.

Generationenhaus Gommiswald

Das Dorf der Zukunft: Sechs mögliche Typen

Das Dorf und die Landwirtschaft galten lange als untrennbar – heute existieren sie voneinander losgelöst. Geht damit eine Krise des Dorfes einher? Nicht unbedingt! In den Dörfern der Zukunft erfinden ländliche Communitys sich neu. 6 Archetypen sind erkennbar.

 Bis ins 20. Jahrhundert hinein war das Landleben keine Lifestyle-Entscheidung, sondern eine Wirtschaftsform. Auf dem Dorf waren Wohnen und Arbeiten – also Landwirtschaft – auf das Engste miteinander verwoben. Naturidylle? Entschleunigung? Alles nachrangig. Was zählte, waren die kurzen Wege zu Forst und Feld. Aber der rapide Wandel des Agrarsektors hat das Landleben radikal verändert. Beschäftigte die Landwirtschaft um 1900 noch fast 40 Prozent der Erwerbstätigen, so sind es heute in ganz Deutschland nicht einmal mehr 2 Prozent.

Artikel Dörfer der Zukunft

Generationensolidarität und Generationenwohnen

Unter diesem Titel veranstalteten die Wohnbaugenossenschaften Schweiz in Zusammenarbeit mit den Wohnbaugenossenschaften Zürich und dem Förderverein Generationenwohnen Bern-Solothurnam 18. Mai 2021 eine interessante Fachveranstaltung. In drei Themenblöcken wurden die Generationensolidarität beleuchtet, drei unterschiedliche Generationenwohnprojekte vorgestellt und ein Einblick ins Forschungsprojekt des ETH-Wohnformums "Generationenwohnen in langfristiger Perspektive" vermittelt. Die Präsentationen sind unter diesem Link einsehbar. Ein Kurzbericht ist im Newsletter des Fördervereins erschienen.

Urbanisierung: Die Stadt von morgen

Wie wollen wir in Zukunft leben? Nirgends manifestiert sich die Wandlungs- und Handlungsfähigkeit einer Gesellschaft so wie im gebauten Zukunftsraum Stadt

 

Städte waren und bleiben ein Motor für Interessen, Austausch, Innovationen, Hoffnungen und Konflikte. Dabei teilt die zunehmende Urbanisierung die Welt. In den westlichen Ländern schreitet Urbanisierung nur noch langsam voran. Die Herausforderung besteht hier in der Optimierung – dem Update – bestehender Strukturen. In den Schwellen- und Drittweltländern hingegen wachsen Städte rasant zu Multimillionenmetropolen. Ihre infrastrukturelle, ökologische und ökonomische Entwicklung wird zur globalen Zukunftsaufgabe. Auch um den fortschreitenden Klimawandel zu bremsen.

Artikel Urbanisierung: Die Stadt von morgen

Das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs «Fleur de la Champagne – Blumenstrasse Süd» Biel Gurzelen steht fest

Gemeinsam haben die Stadt Biel und die Baugenossenschaft GURZELENplus den Architekturwettbewerb für das Projekt «Fleur de la Champagne – Areal Blumenstrasse Süd» durchgeführt. Zum Verfahren zugelassen waren 15 Teams. Nach drei intensiven Jurytagen wählte das Preisgericht das Projekt «La Fleur – sie blüht» des Nachwuchsbüros Luna Productions aus Deitingen (SO) mit Chaves Biedermann Landschaftsarchitekten aus Solothurn zum Sieger.

Artikel der Stadt Biel Ville de Bienne

Generationenwohnen - von der Intention zur gelebten Umsetzung

 Generationenwohnprojekte starten mit Visionen und Absichten und entwickeln sich im Laufe der Zeit weiter. Das praxisorientierte Forschungsprojekt des ETH Wohnforums geht den Fragen nach, wie sich das (inter-)generationelle Zusammenleben im „Alterungsprozess“ der Projekte gestaltet. Dabei geht es um die betriebliche Organisation, die Zusammensetzung der Bewohnerschaft, die Nutzung der Räume und die Ausstrahlung auf das umliegende Quartier.

Beitrag ETH Wohnforum

In Gümligen entsteht ein Urbanes Dorf

Wir – Urbane Dörfer - erschaffen ein Urbanes Dorf in Gümligen. Wir setzen mit euch ganzheitliche Wohn-, Arbeits-, und Lebensräume um. 

Urbane Dörfer Projektbeitrag

100 Jahre Jubiläum Baugenossenschaft Aare Bern

Wir gratulieren zu 100 Jahre erfolgreichem Schaffen und Wirken! 100 Jahre Baugenossenschaft Aare

Am 17. März 1921 wird die BG Aare durch Zusammenschluss der Stadt Bern mit stadtbernischen Handwerkern gegründet - damals unter dem Namen "Gemeinnützige Genossenschaft Tscharnerstrasse". Die geschichtlichen Hintergründe und Meilensteine der letzten 100 Jahre finden sich auf der neuen Website www.bgaare.ch. 

Baugenossenschaft Aare Bern

Publizierte Newsletters

Newsletter Sommer 2022

Newsletter März 2022

Newsletter Oktober 2021

Newsletter Juni 2021

Newsletter April 2021

Newsletter Oktober 2020.

Newsletter August 2020.

Newsletter Mai 2020.

Newsletter April 2020.


Arealentwicklung Viererfeld Bern

Auf dem Viererfeld und dem benachbarten Mittelfeld entsteht in den nächsten Jahren ein neues Stadtquartier. Es ist das grösste städtische Wohnbauprojekt in der Stadt Bern. 

Hier wird ein innovativer Wohn- und Lebensraum für rund 3000 Bewohnerinnen und Bewohner geschaffen. Mindestens 50% der Wohnfläche sind für den gemeinnützigen Wohnungsbau reserviert. Etwa die Hälfte des Viererfelds und ein Drittel des Mittelfelds bleiben grün und stehen als Stadtteilpark für Spiel und Naherholung zur Verfügung.

Das Areal auf dem Viererfeld/Mittelfeld soll dicht und bodensparend bebaut werden und energetisch vorbildlich sein: Dazu gehört eine Zertifizierung als 2000-Watt-Areal.

Smart-City-Massnahmen sind Teil des Masterplans und sollen in verschiedenen Bereichen zum Zug kommen, u.a. auch bei der Mobilität; Ziel sind 0.2 Fahrzeuge pro Haushalt.

Publikation Stadt Bern

Die Huebergass Bern – Neue Wege im genossenschaftlichen Wohnungsbau

Die Huebergass: das genossenschaftliche Wohnen der Zukunft
Wenn die Genossenschafterinnen und Genossenschafter im Frühsommer ihre Wohnungen beziehen, geht das Projekt Huebergass in seine nächste entscheidende Etappe. Ab Mitte 2021 löst die Mietergenossenschaft nach und nach den aktuellen Vorstand in seiner jetzigen Funktion ab. Denn die künftigen Bewohner sind nicht einfach nur Mieter. Als Genossenschafter sollen sie das gemeinschaftliche Zusammenleben selbst bestimmen und sich die Siedlung gleichsam zu eigen machen. Schon jetzt führen die derzeitigen Vorstandsmitglieder die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner in die zentralen Themen der Genossenschaft ein. Auf ihrem Weg zur Eigenverantwortung unterstützt sie dann aber vor allem die Gesellschaftsgärtnerei, eine Institution, die als Schnittstelle zwischen Siedlung und Quartier im Bereich Gesellschaft fungiert.

Wir sind Stadtgarten

Generationenwohnen ist Zusammenleben mehrerer Generationen

„Generationenwohnen“ ist Zusammenleben mehrerer Generationen in einem Wohnmodell, mit dem Ziel, innerhalb eines sozialen Netzes die Fähigkeiten und Erfahrungen Generationen übergreifend zur Verfügung zu stellen. Privatsphäre und Selbstbestimmung der Menschen werden respektiert, und gleichzeitig wird die Sicherheit vermittelt, Teil des sozialen Netzes zu sein und von diesem getragen zu werden.

Wohnen60plus - Wohnformen - Generationenwohnen

Gemeinschaftliches Wohnen | Wohnprojekte und Genossenschaften in der Schweiz | Prof Ulrich Otto

Interview mit Prof. Ulrich Otto (Wohnforscher und Gerontologe) zu Gemeinschaftlichem Wohnen in der Schweiz: Generationenwohnen, gemeinschaftliche Wohnprojekte, Genossenschaften, Hausgemeinschaften, Wohngemeinschaften, Clusterwohnen, Baugruppen. Zur Schweizer Szene aus deutscher Sicht.

Interview mit Prof Ulrich Ott

 


Generationen-Wohnen heisst Nachbarschaft

Ende Oktober 2020 hat die Age-Stiftung das lesenswerte Dossier „Generationen-Wohnen heisst Nachbarschaft“ veröffentlicht. Dieses attraktiv gestaltete Themenheft ist eine ausgezeichnete Einführung ins Thema Generationenwohnen. Beiträge von Fachpersonen und Erfahrungsberichte von Generationenwohnprojekten aus der ganzen Schweiz geben einen Überblick und zeigen auf, wie das Miteinander der Generationen in der Planung und im Betrieb gefördert werden können. Das Heft kann bei der Age-Stiftung kostenlos bestellt oder elektronisch heruntergeladen werden.

Mehr Information dazu im Video Age Talk Nr. 1 

Stöcklimatt im Gemeindeverband Chrüzmatt Hitzkirchertal

Der Gemeindeverband Chrüzmatt Hitzkirchertal hat für die «Stöcklimatt» eine klare Vision entwickelt. Er will die Lebensqualität betagter Personen erhöhen. Ein Mehrgenerationenquartier wird zur Stätte des Gemeinsinns. Alt und Jung unterstützen sich gegenseitig. Damit soll erreicht werden, dass ältere Menschen länger in ihren eigenen vier Wänden leben können. Dadurch werden auch Kosten eingespart, was die Gemeinden merklich entlastet.

Stöcklimatt Hitzkirch 

Der Stadtrat gibt grünes Licht: Neuigkeiten zum Koch-Quartier in Zürich

Bis frühestens 2025 sollen auf dem Koch-Areal rund 325 gemeinnützige Wohnungen für 900 Menschen, ein grosses und wandelbares Gewerbehaus sowie ein neuer, rund 12'000 Quadratmeter grosser Quartierpark entstehen. Der Stadtrat hat die BZO-Teilrevision «Koch-Areal» und den Privaten Gestaltungsplan gutgeheissen und zusammen mit den Baurechtsverträgen sowie dem Objektkredit für den Quartierpark dem Gemeinderat überwiesen.

Koch-Quartier in Zürich

Wohnen&mehr auf dem Westfeld in Basel

Das Hobelwerk der Baugenossenschaft mehr als wohnen

2007 gründeten über 30 Genossenschaften die Baugenossenschaft mehr als wohnen. Als Innovations- und Lernplattform für den gemeinnützigen Wohnungsbau baut mehr als wohnen nicht nur, sie will das Bauen, Wohnen und Zusammenleben mit neuen Impulsen beleben. 

Mit dem Hunziker Areal setzte mehr als wohnen ein erstes Leuchtturm-Projekt um. Das «Hobelwerk» in Oberwinterthur bietet nun die Chance, das sozial und ökologisch nachhaltige Wohnen weiterzuentwickeln. Das Zusammenleben wird mit den künftigen Bewohnenden und dem Gewerbe gemeinsam gestaltet.

Baugenossenschaft mehr als wohnen

Colearning Bern

Colearning Bern bringen die Arbeits- und die Lernwelt zusammen. Sie schaffen einen Raum, in dem sich Menschen jeden Alters in sinnvoller Arbeit und neugierigem Lernen begegnen. 

Wohnträume und Lebensräume – das Generationenforum zum Generationenwohnen im Rückblick

Das Forum  «Generationenwohnen» von «und» das Generationentandem vom 27. Oktober 2020 präsentierte ganz unterschiedliche geplante und bereits realisierte Projekte. Das Podiumsgespräch, der virtuelle Infomärit und Stimmen aus der Thuner Bevölkerung lassen ein eindrückliches Bild entstehen – farbig, vielseitig, und so individuell und unterschiedlich wie wir Menschen eben sind.

Hier das Podiumsgespräch zum Nachsehen und Hören, unten die Beiträge vom Infomärit.

Leben mit Menschen aus verschiedenen Generationen? Zahlreiche Projekte und Initiativen gibt es in diesem Bereich. Auf dem

Marktplatz haben sich einige davon vorgestellt.

Generationenwohnen


Ein farbiges Generationenhaus

Die grauen Beton - Wohnsiedlungen sind verschwunden, die «Grauen Herren» haben keine Macht mehr über die Menschen. So bunt und lebendig stellt sich der Autor die zukünftige Welt vor.

Ein farbiges Generationenhaus

Das zukünftige Generationenhaus, leuchtend und farbig. – Illustration . Jürg Krebs

Projekt «Silver Ox» - ein einmaliger Ort, wo geniale Ideen entstehen

Mit dem Abschluss der Bauarbeiten im ehemaligen Gasthaus «Ochsen» in Wagenhausen

(TG) startet am 31. Oktober 2020 nach drei arbeitsintensiven Jahren die erste sogenannte

«100 Day Challenge» im Rahmen des Mehrgenerationenprojekts «Silver Ox». Im schweizweit

einzigartigen Projekt steht eine geniale Idee im Fokus, welche im Austausch zwischen

der jungen Generation und erfahrenen «Silvers» weiterentwickelt werden soll. 

Silver Ox in Wagenhausen

Keine Angst vor Riesenblöcken

Artikel NZZ vom Dezember 2020

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Medienmitteilung NZZ
NZZ_Seite 29_KeineAngstvorRiesenblöcken_
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Anders wohnen – Eine Wohngemeinschaft in der Gewerbehalle | Doku | SRF DOK

Diese Wohnen ist komplett anders als das, was wir kennen. Eine Gruppe von Frauen und Männern hat in Zürich West eine riesige Gewerbehallte zum Lebensraum umfunktioniert. Nur wenig Privatraum, dafür viel Raum für alle. Kann das gut gehen?

Anders wohnen

Wohnen in der Mehrgenerationen-WG

Masterplan Viererfeld: Meilenstein zu neuem Stadtquartier

Stadtpräsident Alec von Graffenried und Gemeinderat Michael Aebersold haben heute vor den Medien den Masterplan Viererfeld/Mittelfeld präsentiert. Dieser ist das Leitdokument des Gemeinderates für die Realisierung dieses zukunftsweisenden Stadtquartiers.
Medienmitteilung

Der Gemeinderat engagiert sich für eine vielfältige Wohnstadt Bern.

Bern ist die Wohnstadt der Vielfalt, in der alle Menschen willkommen sind. Die Einwohnerinnen und Einwohner sollen sich mit der Stadt Bern verbunden fühlen und eine hohe Wohnqualität geniessen. Diese Vision ist für die neue Wohnstrategie (PDF, 260 KB) mit einem Zeithorizont bis ins Jahr 2030 wegleitend.

Neue Wege in Bern

Publikation in der NZZ am Sonntag

Günstigen Wohnraum anzubieten, ist angesichts hoher Mieten und knappen Angebotes in vielen Städten der Schweiz ein Gebot der Stunde – und oftmals Vorgabe für Ausschreibungen bei Projekten, die auf öffentlichen Grundstücken geplant werden sollen. Auch in der Stadt Bern, wo das Stimmvolk 2014 eine «Wohninitiative» angenommen hat, gilt diese Massgabe. Sie war eines der Elemente für einen kombinierten Wettbewerb für die geplante Wohnsiedlung und den angrenzenden Stadtteilpark des Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik der Stadt Bern

Wohn-Initiative: Grünes Licht des Bundesgerichts

Das Bundesgericht hat die Beschwerden gegen die Stadtberner Wohn-Initiative vollumfänglich abgewiesen. Stadtpräsident Alec von Graffenried zeigt sich erfreut über diesen Entscheid und wertet ihn als Bestätigung für die städtische Wohnpolitik. «Das ist ein wichtiger Entscheid für Bern, er ist wegweisend auch für andere Städte.» Die Initiative verlangt, dass bei Um- und Neueinzonungen mindestens ein Drittel der geplanten Wohnnutzung für preisgünstigen Wohnraum zur Verfügung gestellt wird.

Mitteilung Stadt Bern