Literatur zum Generationenwohnen

An dieser Stelle präsentieren wir eine kleine Auswahl von Publikationen zu den Themen Generationenwohnen und innovative Wohnformen. Die Auswahl zeigt, dass verschiedene Wege zu sozial und altersmässig durchmischten lebendigen Nachbarschaften führen.

Christiane Feuerstein, Franziska Leeb: GenerationenWohnen. Neue Konzepte für Architektur und soziale Interaktionen. Detail Verlag, München, 2015. Dieses Grundlagenwerk zum Generationenwohnen legt das Schwergewicht auf selbstverwaltetes Wohnen sowie auf generationengerechte Siedlungen und Quartiere. Die zahlreichen Projektbeispiele aus der Schweiz, Österreich und Deutschland werden anhand von Massnahmen in den Handlungsfeldern Wohnung, Gebäude, Wohnumfeld und Quartier analysiert.

Generationen Wohnen – Schlagwort oder Konzept? September 2016, Fachexkursion Wien. Age-Stiftung, Zürich, 2016. Die Age-Stiftung organisierte im Jahr 2016 eine Studienreise nach Wien, um sechs Projekte zum Generationenwohnen zu besichtigen. Es ging darum zu erfahren, wie das Zusammenleben verschiedener Generationen organisiert wird und welche Betriebskonzepte damit verbunden sind. Die sechs Wohnsiedlungen werden in Bild und Text sowie mit einem Raster von generationengerechten Konzepten dargestellt.

Joëlle Zimmerli, Nadja Mueller Schmid: Giesserei, das Mehr-Generationen-Haus. Begleitstudie 2014-2016. Age-Stiftung, Zürich, 2016. Die Autorinnen haben das Schweizer Leuchtturmprojekt fürs Generationenwohnen während der ersten drei Jahre wissenschaftlich begleitet.

Barbara Nothegger: Sieben Stock Dorf. Wohnexperimente für eine bessere Zukunft. Residenz Verlag, Salzburg, 2017. Die Journalistin Barbara Nothegger schildert in ihrem Buch, wie sie auf der Suche nach einer Familienwohnung auf das gemeinschaftliche „Wohnprojekt Wien“ gestossen ist. Eine fundierte Recherche über innovative Wohnprojekte in Österreich, Deutschland und der Schweiz ergänzt die lebendige Entstehung des „Wohnprojekts Wien“ von der Planung, über die Bauphase bis zum Zusammenwohnen in der neuen Gemeinschaft. Ein Abschnitt befasst sich speziell mit dem Generationenwohnen und ein umfangreiches Literatur- und Quellenverzeichnis rundet das Buch ab.